Post-Förderpreis



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Der Post-Förderpreis Unterstützung von familienfreundlichen Wanderwegprojekten

In Rahmen der Partnerschaft zwischen den Schweizer Wanderwegen und der Schweizerischen Post werden jährlich zwei bis drei besonders familienfreundliche Wanderwegprojekte unterstützt, die ohne finanzielle Unterstützung nicht hätten realisiert werden können.

Die Post ist stolz darauf, mit den Fördergeldern die schöne Schweizer Tradition des Wanderns aufrechtzuerhalten.

Aktuell läuft die Ausschreibung des Post-Förderpreis 2020, bei der Gemeinden, Vereine, Verbände und Private ihre Projekte einreichen können. Den Informationsflyer und das Bewerbungsformular gibt’s hier:

Ausschreibung (PDF, 681 KB)

Bewerbung (PDF, 1 MB)
  • Historischer Verkehrsweg Chalm, Schinznach (AG)

    Gewinner Post-Förderpreis 2019

    Der Chalmweg ist ein Kleinod alter Wegebaukunst. Er verbindet das Aargauer Dorf Schinznach mit dem Jura-Höhenweg, indem er einem Rebberg entlang und später durch den Wald aufwärtsführt. Im ersten Teil des Aufstiegs geniessen die Wanderer eine wunderschöne Aussicht ins idyllische Schenkenbergtal.

    Im Rahmen eines Sanierungsprojekts ist geplant, die Trockensteinmauern instand zu stellen sowie den Weg zu verbreitern und zu ebnen. Gleichzeitig sollen die hohen Rebmauern im untersten Teil von der Vegetation befreit werden. Neben der Sanierung sind auch Massnahmen für Flora und Fauna vorgesehen. Mehr Licht im Wald und differenzierte Strukturen dem Waldrand entlang sollen ein Lebensraummosaik ermöglichen, von dem viele Arten profitieren.

  • Historischer Pfad, Vully (FR)

    Gewinner Post-Förderpreis 2019

    Der «Historische Pfad» am Mont Vully im Kanton Freiburg verbindet mehrere Sehenswürdigkeiten, die tief in die Geschichte zurückreichen. Am Rundweg liegt etwa der Pierre Agassiz; der mächtige Findling ist nach dem in der Gegend gebürtigen Verfechter der Eiszeittheorie, Louis Agassiz, benannt. Aus dem Ersten Weltkrieg stammen mehrere militärische Befestigungen. Schon in der Eisenzeit siedelten Menschen in der Gegend des Murten- und des Neuenburgersees. Auf dem Vully befand sich gar ein sogenanntes Oppidum, ein keltisches Städtchen. Ein rekonstruierter Wall aus Holz und Steinen zeugt von der damaligen Befestigungstechnik.

    Der 2003 eingeweihte Rundweg soll nun ausgebaut und teilweise auf eine neue Route verlegt werden. So ist vorgesehen, im Raum Plan Châtel ein neues Wegstück anzulegen, mit dem eine 300 Meter lange Strecke auf der Fahrstrasse umgangen werden kann. Weiter ist geplant, beim Sarrasin-Turm eine Holztreppe zu errichten, die einen sicheren Zugang ohne Rutschgefahr ermöglichen wird. Beim Réduit du Vully soll ferner ein alter, von Bäumen weitgehend zugewachsener Weg freigelegt und wieder begehbar gemacht werden.

  • Lengtalweg (Pilgerweg), VS

    Gewinner Post-Förderpreis 2019

    Das Binntal im Wallis wird um ein attraktives Wanderangebot reicher: Im Lengtal wird der historische Weg zwischen den Weilern Ze Binne und Meiggera reaktiviert; ein bereits bestehender Pfad führt von dort zum Weiler Heiligkreuz. In alter Zeit diente diese Strecke als Pilgerweg: Sie stellte die Verbindung zwischen dem Haupttal und der Kapelle Heiligkreuz sicher. Diese gilt als einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte des Oberwallis. Als im Lengtal ein Elektrizitätswerk und die zugehörige Werkstrasse gebaut wurden, geriet der einstige Pilgerweg jedoch in Vergessenheit.

    Jetzt soll der alte Weg instand gestellt werden. Erste grobe Erdarbeiten konnten bereits im Herbst 2018 ausgeführt werden. In einem nächsten Schritt gilt es nun, einen Rutschhang zu sichern, vier Wasserläufe mit Furten und Brücken zu queren sowie an einer exponierten Passage einen Schutzzaun anzubringen. Ferner sollen die in der Nähe des Wegs liegenden Überreste eines Eisenschmelzofens aus dem 17. Jahrhundert erschlossen werden.

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