Wandernacht Bern 2017

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Wandernacht Bern 2017 Durch Märchenwälder: von der Hauptstadt ins Grüne

Der Mond zeigte sich zwar nicht, dafür wurde die Wandergruppe auf dem Weg von Worb ins Rüttihubelbad mit schönen Aussichten und kundigen Einsichten entschädigt. Vom Kleinkind bis zur Seniorin konnten alle mithalten.

Etwas Lokalstolz darf sein: Wanderleiter Ernst «Aschi» Hofmann ist in der Umgebung von Worb aufgewachsen und erzählte zu Beginn der Familienwanderung, welche «grossen» Männer die Berner Vorortsgemeinde hervorgebracht hat. Zum Beispiel den Krebsforscher Wilhelm Bernhard, den Erbauer der Kirchenfeldbrücke Gottlieb Ott und natürlich den Gründer der Brauerei Egger, Gottfried Egger. Nachdem sich das Gewitter rechtzeitig verzogen hatte, hiess es also kurz nach 19 Uhr «Gepäck aufnehmen», und die 36-köpfige Schar folgte Aschi bergwärts zum ersten Zwischenhalt beim Gedenkstein für Wilhelm Bernhard. Der Ausblick war fantastisch: Stockhorn, Niesen und Ochsen thronten wie Wächter über dem Mittelland. Marcel Stucki aus Konolfingen war mit seiner Frau Andrea und den beiden Kindern Alisha (9) und Nevio (7) unterwegs und fand die Wanderung «eine sehr coole Idee». Er arbeitet bei IT Post und hat die Ausschreibung im Intranet gesehen. Sohn Nevio war zwar nicht ganz fit, stapfte aber trotzdem wacker bergan – schliesslich gab es auch allerlei zu entdecken, z.B. eine tote Feldmaus, die auf dem Waldweg lag. Die Kinder inspizierten sie mit einer Mischung aus Ekel und Faszination – und waren schliesslich froh, dass sie das tote Tier hinter sich lassen konnten. Am Ende der Wanderung stärkten sich sowohl Kinder als auch Erwachsene am offerierten Apéro. Und alle waren sich einig: Auch ohne mehrere Hundert Höhenmeter zu absolvieren, kann man vor den Toren Berns schöne Aussichten geniessen.

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